Kurz gesagt: M1, M2 und M3 sind drei Generationen Apple Silicon, die Chips, die Apple selbst entwickelt. Jeder neue Chip ist schneller, aber beim Mailen, mit Office oder im Studium merkst du davon in der Praxis oft wenig. Der eigentliche Unterschied steckt im MacBook drumherum: Display, Kamera, Arbeitsspeicher und Anschlüsse. Welches passt zu dir? Wir finden es gemeinsam heraus.
Was sind die Apple-Chips eigentlich?
Bis 2020 lief jedes MacBook mit einem Prozessor von Intel. Dann hat Apple das Ruder herumgerissen und begonnen, eigene Chips zu bauen, unter dem Namen Apple Silicon.
Ein Chip für alles
In einem M-Chip steckt alles zusammen: der Prozessor (CPU), die Grafikeinheit (GPU), die Neural Engine für KI-Aufgaben und der Arbeitsspeicher. CPU und GPU teilen sich diesen Speicher, den Apple Unified Memory nennt. Wichtig zu wissen: Den Arbeitsspeicher kannst du später nicht aufrüsten. Unsicher, wie viel Arbeitsspeicher du brauchst? Nimm bei 8 GB oder 16 GB lieber mehr, vor allem wenn du dein MacBook jahrelang nutzen willst.
M1, M2 und M3: So unterscheiden sie sich
- M1 (2020): der Chip, mit dem alles begann. 8 CPU-Kerne, bis zu 8 GPU-Kerne und maximal 16 GB Arbeitsspeicher. Für den Alltag immer noch eine solide Basis.
- M2 (2022): bis zu 10 GPU-Kerne und maximal 24 GB Arbeitsspeicher. Laut Apple ist der Prozessor bis zu 18 % und die GPU bis zu 35 % schneller als beim M1.
- M3 (2023): der erste Mac-Chip in 3 Nanometer. Laut Apple bis zu 35 % schneller als der M1, mit einer überarbeiteten GPU, die Raytracing und Dynamic Caching unterstützt. Besonders interessant, wenn du mit Video- und 3D-Software arbeitest.
Pro und Max: Extra Power für anspruchsvolle Arbeit
Jede Generation gibt es auch in stärkeren Versionen, die du im MacBook Pro mit 14 und 16 Zoll findest. Ein Pro-Chip hat mehr Kerne und unterstützt mehr Arbeitsspeicher, bis zu 36 GB beim M3 Pro. Ein Max-Chip geht noch einen Schritt weiter und legt vor allem bei der Grafikleistung zu: Der M3 Max hat bis zu 40 GPU-Kerne und bis zu 128 GB Arbeitsspeicher. Für Büroarbeit ist das deutlich mehr, als du brauchst.
Welcher Chip steckt in deinem MacBook?
Kurz nachsehen? Klicke oben links auf das Apple-Logo und wähle Über diesen Mac. Neben Chip siehst du sofort, welche Generation und Variante du hast. Steht dort Prozessor mit einem Intel-Namen? Dann hast du noch ein MacBook mit Intel-Chip.
Weißt du schon, welche Generation du suchst?
MacBook Air oder MacBook Pro?
Bevor wir die Modelle nebeneinanderstellen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden Reihen? Das MacBook Air ist dünn, leicht und lautlos, denn es hat keinen Lüfter. Ideal für unterwegs, die Vorlesung und Büroarbeit. Das MacBook Pro hat eine aktive Kühlung und hält anspruchsvolle Aufgaben dadurch länger durch. Mehr über die Unterschiede erfahren?
MacBook Air im Vergleich: M1, M2 und M3
So schlagen sich die drei Generationen von Apples leichtestem Laptop im direkten Vergleich.
Akkulaufzeit und Speicherplatz sind bei allen dreien gleich: bis zu 18 Stunden und 256 GB bis 2 TB. Beim Vergleich M1 vs M2 ist der größte Sprung deutlich, und zwar zwischen dem MacBook Air M1 und dem MacBook Air M2. Das M2 bekam ein neues Design mit größerem Display, MagSafe-Ladeanschluss, Full-HD-Kamera und einer 15-Zoll-Version. Und M2 vs M3? Das MacBook Air M3 sieht von außen aus wie sein Vorgänger, steuert aber bei geschlossenem Deckel zwei externe Displays an. Praktisch, wenn du im Büro mit zwei Monitoren arbeitest.
MacBook Pro: M1, M2 oder M3?
Das Pro gibt es pro Generation in mehreren Ausführungen, vom Einstiegsmodell bis zum 16-Zoll-Kraftpaket mit Max-Chip. Hier siehst du, was jede Generation bietet.
Achte vor allem auf die Bildschirmgröße. Die 13-Zoll-Version des MacBook Pro M1 und des MacBook Pro M2 hat noch das alte Design, ohne HDMI oder Kartenleser. Die Modelle mit 14 und 16 Zoll haben ein 120-Hz-Display, mehr Anschlüsse und eine Full-HD-Kamera. Das MacBook Pro M3 gibt es nur noch in diesen größeren Formaten.
Welches MacBook kaufen? Der passende Chip für dich
- Möglichst günstig: Für E-Mail, Surfen, Office und Studium ist ein M1 ein cleverer Einstieg.
- Der goldene Mittelweg: Der M2 bietet dir ein modernes Design und eine gute Balance zwischen Preis und Leistung.
- Möglichst lange vorsorgen: Der M3 ist die stärkste Wahl der drei, vor allem für kreative Arbeit.
Für dein Team oder deine Klasse
Du kaufst MacBooks für ein Team, eine Abteilung oder eine Klasse? Dann wähle am besten eine Generation und eine Konfiguration für die ganze Gruppe. So bleiben Verwaltung und Support viel übersichtlicher. Unsere Spezialisten helfen dir gerne, die passende Konfiguration zu finden.
Bleibt dein MacBook auf dem neuesten Stand?
Ja, auch ein M1 ist noch voll dabei. Die neueste macOS-Version unterstützt das MacBook Air und MacBook Pro mit M1 aus 2020, und Apple Intelligence läuft auf jedem Mac mit M1 oder neuer. Trotzdem gilt: Je neuer der Chip, desto länger bekommst du in der Regel Updates.
Du nutzt Windows-Programme? Boot Camp funktioniert nur auf Intel-Macs. Auf Apple Silicon nutzt du Windows für Arm in einer virtuellen Maschine, zum Beispiel mit Parallels Desktop. Prüfe also vorher, ob deine Software darin gut läuft.
Und die neueren Generationen?
Apple steht natürlich nicht still. Der M4 kam 2024 auf den Mac, und seit März 2025 hat das MacBook Air mit M4 standardmäßig 16 GB Arbeitsspeicher. Im Oktober 2025 folgte der M5, zuerst im 14-Zoll-MacBook Pro. Du willst vor allem viel Laptop fürs Geld? Dann bleiben M1, M2 und M3 interessant, vor allem refurbished.
Warum refurbished?
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